Förderkonzept

Die Perspektive

Förderung an beiden Enden des Begabungsspektrums bildet ein Qualitätskriterium des BRG Salzburg.

Für die Förderkultur am BRG Salzburg sind nicht die einzelnen Maßnahmen ausschlaggebend, sondern Geist und Philosophie des Lehrerkollegiums und der Schulleitung. Dennoch besteht das Förderkonzept aus einzelnen Maßnahmen, die miteinander die angestrebte Förderintensität erzielen können.

Lernklima

Ein individuell förderliches Lernklima soll grundsätzlich motivieren und an die Stärken der Schüler/innen anknüpfen, die Lern- und Leistungsbereitschaft ist durch Lernmethode und Unterrichtsform zu fördern.
In der Schule werden nicht nur Wissen, sondern auch vielfältige soziale Erfahrungen erworben. Obgleich diese Erfahrungen nur "im Vorbeigehen" gemacht werden, sind sie höchst bedeutsam: Erleben von Anerkennung oder Missachtung, von Einsatzfreude oder Lethargie, von Großzügigkeit oder Ängstlichkeit sind entscheidend für die Wirkung von Schule auf ihre Schüler/innen.

Beratung

Beratung gehört neben Unterrichten, Erziehen und Beurteilen zu den pädagogischen Kernaufgaben. Beratung ist nicht ausschließlich auf Problemfälle bezogen, sondern erstreckt sich als Prozess kontinuierlich über das gesamte Schuljahr.

Binnendifferenzierung

Lernen ist ein höchst individueller Prozess und die Ausrichtung der Lehrer/innen an einem gedachten Mittelwert aller Schüler/innen ist nur eine Hilfskonstruktion.
Binnendifferenzierung ist der Versuch, Unterricht so anzulegen, dass dessen erhoffte Wirkung möglichst viele Schüler/innen erreicht, indem unterschiedliche und vielfältige Anlässe, Methoden und Formen individueller Aneignung bereitgestellt werden.
Differenzierung und Individualisierung sollten verstärkt in die Unterrichtspraxis einfließen. Die oberste Priorität sollte darin bestehen, den Unterricht so zu gestalten, dass eine effiziente Aktivität und Weiterentwicklungsmöglichkeit für die unterschiedlichen Begabungen gewährleistet ist.

Methodenvielfalt

Bestimmte methodische Formen hängen mit bestimmten Lernvoraussetzungen und Lernstilen von Schüler/innen zusammen. Die Methodenvielfalt muss auf die Vielfalt von Lernvoraussetzungen und Lernmöglichkeiten reagieren.
Die methodische Bandbreite reicht vom Frontalunterricht, der als Klammer unterschiedliche Lernprozesse zusammenhält, bis zum offenen Lernen, das unterschiedliche Lernvoraussetzungen und Motivationslagen einbezieht.